Biblische Botschaft für unsere Zeit

Adventistenstudie zeigt: Langes und gesundes Leben kein Zufall

Obst und Medikamente - ErnährungsfaktorenMenschen versuchen ständig das Geheimnis eines langen und erfüllten Lebens zu ergründen. Als Mitglieder einer Kirche, die in ihrer Geschichte schon immer betont hat, dass körperliche Gesundheit ein wichtiger Bestandteil der geistigen Gesundheit ist, sind wir in einer einzigartigen Position, um Antworten auf diese Frage zu finden.

Dies ist der Sinn und Zweck des adventistischen Gesundheitsstudiums an der Loma Linda Universität. Bei der ersten Studie, die von 1976-1988 durchgeführt wurde, untersuchte man 34.000 Adventisten in Kalifornien und ergründete feste Verbindungen zwischen Lebensstil, Krankheiten und Langlebigkeit.

Wir entdeckten, dass Adentisten in Kalifornien Jahr länger leben als nicht-adventistische Kalifornier: 7.3 Jahre länger für Männer, 4,4 Jahre für Frauen. Wir haben auch festgestellt, dass fünf einfache Verhaltensweisen die Lebensdauer auf etwa zwei Jahre zusätzlich erhöhen können. Das macht zusammen ungefähr 10 Jahre, die auf folgende Punkte zurückzuführen sind:

  • Vegetarische Ernährung
  • Unterlassen von Rauchen
  • Mehrmaliger Konsum von verschiedener Nüssen in der Woche
  • Regelmäßiges Training (Bewegung)
  • Aufrechterhaltung eines normalen Gewichts.
Unsere zweite und wesentlich größere Studie, die sich auf Krebs konzentrierte, begann im Jahr 2002 mit knapp 100.000 Probanden in Nordamerika. Wir haben noch nicht genügend Daten erhalten um mit der Analyse zu beginnen, aber wir verfolgen die Anhaltspunkte, die wir aus den Forschungen in der Vergangenheit gelernt haben.

Adventist Männern in Kalifornien scheinen ein um 40% reduziertes Reduktion des Krebsrisikos zu haben. Bei Frauen liegt die Reduzierung bei rund 25 Prozent. Aufgrund dessen, dass einige Adventisten rauchen, scheinen die Risikofaktoren andere zu sein als Tabakkonsum.

Hier sind einige der Dinge, die wir kennen. Das Verzehren von Fleisch scheint in vielen Fällen die Gefahr von häufig auftretenden Krebsarten zu erhöhen. Auf der anderen Seite, scheint der Verzehr von Obst, Tomaten und Hülsenfrüchte (einschließlich Soja) schützend zu sein. Auch in weniger häufigen Krebsarten, deren Ursache eher auf das Rauchen und Alkoholkonsum zurückzuführen sind, kann die Ernährung eine bedeutende Rolle bei der Verringerung der Erkrankungsgefahr spielen.